Klimaschutz ist eine gemeinsame Aufgabe
Impulse für eine umweltfreundliche Transformation
Eine gesunde, funktionsfähige Umwelt ist das Fundament des Wirtschaftssystems. Die Kreissparkasse Diepholz setzt sich aktiv dafür ein, einen Beitrag zu den Zielen des Pariser Klimaabkommens zu leisten. Denn der Erhalt der Umwelt steht im Einklang mit dem gesetzlichen Auftrag, über Dienstleistungen dazu beizutragen, die Lebensqualität und Wohlstand der Menschen im Kreis zu verbessern. Als Sparkasse sind wir Ansprechpartner für Kommunen, Unternehmen und private Haushalte gleichermaßen. Diese Position ermöglicht es, gezielt Impulse für eine klimafreundliche Transformation zu setzen und nachhaltige Entwicklungen mitzugestalten – mit passenden Finanzlösungen und regionaler Expertise. Nachhaltigkeitsthemen werden aktiv in die Kundenberatung mit eingebracht und bieten den Kundinnen und Kunden Anlageprodukte mit Nachhaltigkeitsmerkmalen (ökologisch bzw. auch sozial orientiert). Mit attraktiven Finanzprodukten wie z.B. dem Klima-Sparbrief oder der Projektunterstützung für die „Moorentwicklung 3.0” wird dies auf vielfältige Weise gefördert. Als Kreissparkasse Diepholz leisten wir unseren eigenen Beitrag, indem wir bei Gebäudesanierungen, Neubauten oder auch bei unserem eigenen Ressourcenverbrauch auf Energieeffizienz, Umwelt- und Klimaschutz achten.
(Kreditzusagen vom 01.07.24 bis 30.06.25)
(Kreditzusagen vom 01.03.2025 bis 30.06.2025)
(Kreditzusagen vom 01.07.24 bis 30.06.25)
Der Klima-Sparkassenbrief der Kreissparkasse Diepholz ermöglichte Anwohnern im Umkreis des Diepholzer Bruch, sich direkt an einem Windpark zu beteiligen. In Zusammenarbeit mit der Firma WestWind aus Kirchdorf werden neun hochmoderne Enercon-Windenergieanlagen mit Nabenhöhen bis 166 m errichtet, die jährlich ca. 128,5 Mio. kWh sauberen Strom ins Netz einspeisen – genug Strom für die Versorgung von ca. 45.000 Haushalten. Die Laufzeit der Sparkassenbriefe startete offiziell am 1. Oktober 2025. Die Zeichnung war im Zeitraum vom 23. Juni bis 25. Juli möglich. Durch diese Anlageform profitieren umliegende Anwohner direkt von der Energiewende – mit sicherer Verzinsung und regionalem Mehrwert.
Zusammen für morgen bauen
Die Beteiligung über den Klima-Sparkassenbrief stärkt die regionale Akzeptanz und trägt zur nachhaltigen Entwicklung im Landkreis Diepholz bei. Durch die feste Verzinsung bekommen lokale Anleger eine deutlich attraktivere Rendite als bei Staatsanleihen – bei gleichzeitig sicherer Einlagendeckung. So bleibt Kapital in der Region, statt in globale Finanzmärkte abzuwandern. Wie das Diepholzer Kreisblatt schon berichtete: Die umliegenden Kommunen profitieren. Sie erhalten voraussichtlich jährlich rund 260.000 Euro aus der gesetzlich vorgeschriebenen Akzeptanzabgabe (0,2 ct/kWh) sowie voraussichtlich ca. 225.000 Euro Gewerbesteuer. Diese Mittel fließen unmittelbar in kommunale Projekte und Infrastruktur. Insgesamt konnten sich rund 80 der umliegenden Haushalte direkt beteiligen – viele weitere erzielen als Teil der Gemeinde erhebliche indirekte Vorteile. Das Projekt stärkt zudem das klimafreundliche Image der Region: Der Windpark liefert ökologischen Strom und trägt entscheidend zur CO₂-Reduktion bei. Gleichzeitig fördert er das Bewusstsein für erneuerbare Energien und demonstriert, wie Energiewende und Bürgerbeteiligung erfolgreich verbunden werden können – ein Modell für andere Projekte und ein starkes Signal für nachhaltige Regionalpolitik.
Als Kreissparkasse Diepholz fördern wir nicht nur die Transformationsvorhaben der Kundinnen und Kunden, wir achten auch selbst auf Energie- und Ressourceneffizienz. Der Geschäftsbetrieb verursacht im Vergleich zur Industrie zwar deutlich weniger Ressourcenverbrauch, dennoch wird auch konsequent das Handeln hinterfragt und auf umweltschonende Lösungen gesetzt. Es wird kontinuierlich in ressourcensparende Maßnahmen investiert mit dem Ziel, den ökologischen Fußabdruck zu verkleinern und gleichzeitig das Betriebsergebnis langfristig zu stärken. Dafür werden moderne, ökoeffiziente Technologien wie LED Beleuchtung, digitale Services, Etagendrucksysteme oder Videoberatung, um den Papier-, Strom und Heizbedarf zu senken, genutzt. Viele der Standorte zeigen, wie konkrete Verbesserungen aussehen: In Seckenhausen wurde das neue KundenServiceCenter mit energieeffizienter Gebäudetechnik, verbesserter Dämmung und moderner LED-Beleuchtung ausgestattet. Auch in der Hauptstelle Syke tragen neue Fenster und optimierte Verglasung zur besseren Energieeffizienz bei. Auf den Immobilien in Syke, Barrien, Bassum und Erichshof wachsen Gründächer – sie verbessern das Mikroklima, sparen Energie und entlasten die Kanalisation. Zusätzlich werden über eigene Photovoltaikanlagen in Diepholz, Sulingen, Kirchdorf, Rehden und Wagenfeld einen Teil des Stroms selbst erzeugt – der restlichen Strombedarf wird vollständig mit zertifiziertem Ökostrom abgedeckt. Mit Blick auf zukünftige Sanierungen und Neubauten bleiben Energieeffizienz, Klimaschutz und Nachhaltigkeit klare Leitlinien des Handelns.
Die Filiale als Teil des neuen Marktplatzes in Brinkum – Begrünte Dächer und Photovoltaik
Das Neubauvorhaben in Brinkum am neugestalteten Marktplatz zeigt, wie wir als Kreissparkasse Diepholz Nachhaltigkeit und ihre verschiedenen Dimensionen bei unserem Handeln mitdenken. Mit der neuen Filiale wird der Präsenz vor Ort ein neuer, moderner Rahmen gegeben. Als Kreissparkasse Diepholz investieren wir damit in unser Privat- und Firmenkundengeschäft in Brinkum und geben so unserer persönlichen Beratung in allen Finanzfragen einen angemessenen Raum für die Zukunft, der vor allem den vormals auf mehrere Standorte verteilten Firmenkundenservice unter einem Dach vereint. Für den neuen Standort, der natürlich auch ein attraktives Arbeitsumfeld für die Mitarbeitenden bedeutet, sprachen aber auch energetische Aspekte. Denn der Neubau bietet die Möglichkeit, die Energieeffizienz und Umweltschonung des Betriebs weiter zu verbessern.
Renaturierung der Landschaft seit 1984
Die Kreissparkasse Diepholz setzt ein deutliches Zeichen für Umwelt und Nachhaltigkeit. Mit einer Zustiftung in Höhe von 100.000 Euro hat sie 2024 die wertvolle Arbeit der Stiftung Naturschutz im Landkreis Diepholz unterstützt. Diese Zustiftung fließt direkt in das Stiftungskapital, das damit aufbeeindruckende 2,1 Mio. Euro anwächst. Das steigert die künftigen Zinserträge, aus denen im Wesentlichen die wichtigen Naturschutzprojekte der Stiftung finanziert werden: vom Erwerb und der Wiedervernässung von Moorflächen bis hin zur Pflege von Orchideenwiesen und der Renaturierung von Fließgewässern.
Die Stiftung stellt auf ihrer Internetseite das Stiftungsprogramm „Moorentwicklung 3.0” zurgroßräumigen Revitalisierung von Mooren im Landkreis Diepholz vor: „3.0” steht für die dritte Phase der Moorentwicklung im Landkreis Diepholz. In der ersten Phase in den 1980er und 1990er Jahren erfolgten zunächst umfangreiche Flächenankäufe. Darauffolgend wurden in der nächsten Phase eine Vielzahl von Moorprojekten unterschiedlicher Träger umgesetzt. In der jetzigen Phase sollen in Kooperation mit dem Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser (Geschäftsstelle Sulingen) über ein umfassendes Flächenmanagement im Rahmen von verschiedenen Flurbereinigungsverfahren möglichst großflächige Moorareale bereitgestellt werden, umwirkungsvolle Renaturierungen im Sinne des Moor- und Klimaschutzes durchführen zu können.
Im Rahmen der Flurbereinigung „Barver Nord” hatte die Stiftung Naturschutz den Startschuss für das Stiftungsprogramm „Moorentwicklung 3.0” gegeben. Über die Fördermöglichkeit der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes” konnten im Jahr 2018 bereits etwa 140 Hektar Moorfläche erworben werden. Im Zuge des Flurbereinigungsverfahrens wurden hier anschließend im Zeitraum 2019 bis 2021 Maßnahmen zur Wiedervernässung durchgeführt.
Aktuell laufen weitere Renaturierungsmaßnahmen im Nördlichen Wietingsmoor. Der Maßnahmenbeginn im Donstorfer Moor (Teilbereich des Mittleren Wietingsmoores) ist für 2026 vorgesehen. Insgesamt strebt die Stiftung Naturschutz langfristig ein Revitalisierungsareal von mehr als 4.000 Hektar an.
Fotos:
Aufbau Windrad © Andy Zumaya
Marktplatzbild Brinkum Filiale © FIX VISUALS – Creative Studio Markus Fix
Moorbild © Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser
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